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Christoph Kloft »Jetzt erst recht!«

Pater Richard Henkes – Ein Leben für die Menschlichkeit
 

Das Buch zur Seligsprechung von Pater Richard Henkes am 15. September 2019 in Limburg

 

Am 8. April 1943 wird der aus dem Westerwalddorf Ruppach stammende Pallottinerpater Richard Henkes wegen einer Predigt von der Gestapo verhaftet und nach mehreren Wochen im Gefängnis in das KZ Dachau gebracht. Er muss dort wie alle anderen unter menschenunwürdigen Bedingungen Zwangsarbeit leisten. Richard Henkes bleibt stark im Glauben und bewahrt sich die Menschlichkeit: Seine Lebensmittelpakete teilt er mit anderen, er spricht den Mitgefangenen Mut zu, predigt und lernt Tschechisch, weil er nach dem Krieg als Seelsorger im Osten bleiben will. Als Ende 1944 im KZ die zweite Typhusepidemie ausbricht, lässt er sich bei den Kranken von Block 17 einschließen. Nach einigen Wochen der Pflegearbeit und der Seelsorge infiziert er sich. Am 22. Februar 1945 stirbt er an Typhus.
Sein geradliniges Wesen und der unkonventionelle Umgang mit den Menschen zeichneten Pater Henkes ein Leben lang aus. Ende der zwanziger Jahre führte er eine Korrespondenz mit einem bis heute unbekannten Fräulein aus Ahrweiler. Eine solche Beziehung wurde vom Orden seinerzeit nicht gerne gesehen, selbst wenn sie noch so harmlos war.
Der vorliegende Brief-Roman ist aus Sicht dieses »Fräuleins aus Ahrweiler« verfasst. Sie hat gehört, was mit Pater Henkes geschehen ist und macht sich Vorwürfe. Ohne sie und die verbotenen Briefe von einst, so glaubt sie, hätte der Pater keine Ermahnung erhalten, er wäre nicht in den Osten versetzt worden und vielleicht nie in seine aktuelle Lage gekommen. Sie holt Erkundigungen ein, und es gelingt ihr, in Kontakt mit der Schwester des Inhaftierten zu kommen. Sie teilt ihr Wissen mit einer Freundin aus Montabaur, die den Pater ebenfalls verehrt und wegen der Nähe zum Heimatort des Paters bei den Nachforschungen behilflich ist. Für das Fräulein aus Ahrweiler war Richard Henkes ein väterlicher Freund, Berater und Seelsorger, der ihr in einer schwierigen Zeit zur Seite stand. In ihren Briefen gibt sie nicht nur ihre Sorgen und den jeweiligen Stand der Dinge wieder, sondern berichtet auch von den einzelnen Lebensstationen des Paters. Sie reflektiert ferner die Briefe des Inhaftierten, die er an seine Vertrauten und Verwandten geschrieben hat und von deren Inhalt sie durch Richard Henkes Schwester Regina erfährt.
Das »Fräulein aus Ahrweiler« hat es wirklich gegeben. Die verbotene Korrespondenz mit Pater Henkes ebenfalls. Über deren Inhalt wie über die Identität der Dame ist in der Realität nichts bekannt. Der Briefwechsel mit der Familie von Richard Henkes und der Freundin in Montabaur ist fiktiv.

 

Christoph Kloft, geboren 1962 in Limburg, studierte in Mainz, Gießen und Koblenz Germanistik, Allgemeine Sprachwissenschaft, Komparatistik und Katholische Theologie (Abschlüsse: Magister Artium, Staatsexamen Lehramt an Realschulen). Nach Volontariat Redakteur bei einer Tageszeitung. Elternzeit, danach mehrere Jahre im Schuldienst. Seit 1998 freiberufliche Arbeit als Schriftsteller und Journalist. Veröffentlichung von Romanen, Kurzgeschichten und Sachliteratur. Mitglied im rheinland-pfälzischen Schriftstellerverband (VS). Verheiratet seit 1992, vier Kinder.


 

Christoph Kloft »Jetzt erst recht!« • Rhein-Mosel-Verlag, Zell/Mosel
Klappen-Broschur • 214 Seiten • ISBN 978-3-89801-418-2 • 12,00 Euro

 

Rhein-Mosel-Verlag, Brandenburg 17, 56856 Zell/Mosel, Tel. 06542-5151
Fax 06542-61158, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.rhein-mosel-verlag.de

 

 

 

 

  

 

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