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Roman aus der Eifel

Werner
 Lutz:
 Ameisen
 brennen
 nicht
 – 
Schicksalhafter 
Eifelsommer

 

Die Sommerferien beginnen, und Georg, zweites von sechs Kindern einer Bäckerfamilie in der Eifel, freut sich auf die freie Zeit mit seinen zwei Freunden. Aber ehe die drei überhaupt planen können, taucht Regina, ein Ferienkind aus der Stadt, auf und wirbelt durch ihre forsche Art alles durcheinander. Nicht nur, dass sie schon am zweiten Tag den behinderten Arthur anschleppt, den die anderen nur vom Entlanglaufen am elterlichen Gartenzaun kennen, sie entpuppt sich auch als krisenfeste, weitsichtige und zuverlässige Freundin. Und als Arthurs beste Verbündete.
Es wäre ein unspektakulärer Sommer Ende der 50iger Jahre im Eifeldorf geworden, wenn nicht die fünf Freunde die Leiche eines durch die Eifeldörfer reisenden Tuchhändlers in einem Ameisenhaufen gefunden hätten. Und als in dieser Nacht, ehe die Spurensicherung tätig werden kann, der Ameisenhaufen in Flammen aufgeht, weiß das Dorf, der Mörder ist unter uns. Die Geschichte gewinnt an Dramatik, als sich zufällig gemachte Beobachtungen der Freunde als wichtige Täterhinweise entpuppen. Es kommt zur Durchsuchung eines Bauerngehöftes, die erfolglos bleibt und der Fall scheint unaufklärbar zu sein. Bis Wochen später auf einem frisch gegüllten Feld von Hunden ein eindeutiger Beweis gefunden wird. Bei der hektisch eingeleiteten Festnahme kann der Verdächtige fliehen, kehrt heimlich ins Dorf zurück, kann trotz massiven Polizeiaufgebots fliehen, entgeht aber nicht seiner Strafe.
Georg erfährt in diesem Sommer, wie sich hinter der Fassade eines friedlichen Dorfes Abgründe menschlicher Schwächen und menschlichen Versagens auftun. Die heile Welt des eher noch kindlichen Georgs zerplatzt wie ein Ballon an einer Dornenhecke. Er, der wie alle seine Geschwister im elterlichen Betrieb mithelfen muss, erlebt in dieser stürmischen Zeit seine Familie als Hort der Geborgenheit und Stärke. Eine lustige, lebhafte und besonders fromme Familie, in der jeder Tag wundervolle Geschichten und Szenen hervorbringt.
Man hört Georgs Leseübungen für die sonntägliche Lesung im Gottesdienst, sitzt mit am Essenstisch, schwimmt mit im Pulvermaar, wenn es trockene Teilchen der vergangenen Woche gibt und fährt mit auf Brottour durch die Eifeldörfer. Die Backstube ist nicht Arbeitsstätte sondern Dreh- und Angelpunkt des Familienlebens. Sie wird zum Trainingsraum für mangelnde Rechen- und Lesekünste, Zentrum des Meinungsaustauschs und der Meinungsbildung und Ort des vertrauensvollen Gespräches zwischen Eltern und Kindern.
Die Geschichte wäre unvollkommen, wenn nicht Regina, deren Ferienurlaub abrupt endet, von ihrem weit entfernten Heimatort die Geschehnisse dieses Sommers zum Abschluss bringen würde. Auf wundervolle Weise, so wie es nur starke Menschen können.   

Werner Lutz, geboren 1946 im Eifeldorf Faid, verheiratet, drei Kinder, Lehrer in Kaisersesch und an der Realschule plus Nachtsheim. Von 1994 bis 2009 Stadtbürgermeister in Kaisersesch.
In seinem ersten Roman hat er Selbsterlebtes während seiner Kindheit in Faid und Geschichten, die ihm erzählt wurden zu einer spannenden und ereignisreichen Handlung verwoben.

 

Erschienen im Rhein-Mosel-Verlag, Zell/Mosel

Broschur

Seiten: 326

ISBN: 978-3-89801-084-9

Preis: 12,00 Euro

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